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In der guten Stube von Bremerhaven

11.09.2009

Autos, Autos, Autos, Autos - und das, obwohl wegen der Wirtschaftskrise noch nicht einmal die gesamte Kapazität des Geländes ausgereizt war: Die Gruppe aus dem Bodo-Heyne-Haus staunte nicht schlecht, als sie bei ihrem Ausflug nach Bremerhaven auf dem Weg zum Columbusbahnhof eine kleine Rundfahrt durch das riesige Autoumschlag-Gelände unternahm.

Die Neustädter wollten sich  die so viel gelobten „Havenwelten“ ansehen und nutzten die Gelegenheit, um einmal schnell nachzuschauen, ob der Bahnhof am Meer noch steht, über den Zehntausende in die Neue Welt ausgewandert sind und der am 1. Oktober 1958 noch einmal berühmt wurde, als Elvis Presley dort an Land ging, um seinen Militärdienst in Deutschland zu absolvieren.

Nach Kaffee und Kuchen im Freien, frische Meerluft gab’s gratis, machte sich die Gruppe  zum eigentlichen Ziel des Ausflugs auf den Weg. Schon von Weitem begrüßte die Ausflügler das imposante SailCity Hotel an der Wesermündung, dessen Besucherterrasse in luftiger Höhe wegen des starken Windes leider geschlossen war. Aber auch der Zoo am Meer, Auswandererhaus, Museumshafen und  vor allem das  Klimahaus, in dem die  Besucher - immer entlang des 8. Längengrades -  eine Reise um die Welt von und nach Bremerhaven unternehmen können, beeindruckten die Bodo-Heyne-Gruppe sehr, obwohl man diesmal nur mit der Außenansicht vorlieb nehmen musste.

Vor dem Mediterraneo Aber das  Mediterraneo wollten sich die Neustädter nun doch näher ansehen, und sie waren vom italienischen Ambiente des Einkauf-Centers sehr angetan. Auf der Plaza, dem nachempfundenen Dorfplatz des Mediterraneos, gab es zur Erfrischung ein leckeres italienisches Eis, bevor anschließend von der gläsernen Brücke zum Columbuscenter aus ein Blick auf den Museumshafen geworfen wurde.

Und da man nun schon mal in Bremerhaven war, durfte natürlich auch  ein Abstecher zum Fischereihafen mit seinem „Schaufenster“  nicht fehlen. Mit einem leckeren Fischbrötchen im Magen ging’s anschließend ein wenig müde von frischer Luft und  glücklich über die vielen neuen Eindrücke endgültig ab in Richtung Heimat.

(Ein Bericht von Volkmar Friedrich)