16.01.2012
Wenn Barbara Lohse-Meyer früher das Halbjahresprogramm der VHS durchgeblättert hat, fiel der Mitarbeiterin im Fachbereich Pädagogik der Dienste für Menschen mit Behinderung eines immer wieder auf: Warum gibt es hier eigentlich so wenige Kurse speziell für Menschen mit Behinderung bzw. wieso gibt es kaum Angebote, bei denen sich Menschen mit und ohne Behinderung auf ganz alltägliche Weise begegnen und wohlfühlen können?
Als der Gedanke der Inklusion, also des gleichberechtigten „Mitten im Leben“ von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen basierend auf der UN-Behindertenrechtskonvention, immer präsenter wurde, fasste sich Frau Lohse-Meyer ein Herz. Sie kontaktierte die Volkshochschule (VHS) in Bremen-Nord, um diese Thematik anzusprechen. In der Zweigstellenleiterin, Ute Pahlow, fand sie gleich eine Mitstreiterin in dieser Sache, und so bahnte sich im vergangenen Jahr eine Kooperation zwischen Friedehorst und der VHS Bremen-Nord an, die in diesem Monat konkret wird. Während Friedehorst qualifizierte Dozentinnen und Dozenten sowie Räumlichkeiten vermittelt, übernimmt die VHS die Publikation des Angebots und wickelt die Kurse organisatorisch ab.