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Spitzennote im Almata-Stift

16.03.2018

Überdurchschnittliche Pflegequalität im Almata-Stift

Seit Einführung der Pflegenoten im Jahr 2009 werden alle Pflegeeinrichtungen der Dienste für Senioren und Pflege einer strengen Prüfung durch den Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen (MDK) unterzogen. Unangemeldet kommen die Prüferinnen und Prüfer in die Pflegeeinrichtungen. Dabei überprüfen Sie mit Hilfe eines standardisierten Kriterienkatalogs die Pflege und die medizinische Versorgung, den Umgang mit Bewohnern mit Demenz, die Betreuung und Alltagsgestaltung, das Wohnen, die Verpflegung und ganz besonders die Hygiene.

Ziel ist es, den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen mit Hilfe von Noten über die Qualität von stationären und ambulanten Pflegediensten zu informieren. Gleichzeitig prüfen die Pflegekassen, ob die vertraglich vereinbarte Leistung erbracht wird. Über die Prüfungsergebnisse wird auch die staatliche Heimaufsicht und die Öffentlichkeit informiert.

Ende Februar fand eine solche Regelprüfung im Alma-Stift in Bremen-Walle statt. Von den 59 Bewohnerinnen und Bewohnern wurden 9 durch Zufallsprinzip für die Prüfung ausgewählt. Neben einer Kontrolle der Pflegeplanung und der Dokumentation der erbrachten Leistungen, erfolgt eine Visite vor Ort. Hierbei werden die schriftlichen Befunde mit der tatsächlichen Pflegesituation verglichen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach unerkannten Risiken, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohnerin oder des Bewohners gefährden können. Durch eine Befragung wird zusätzlich die Zufriedenheit an Hand von 18 Kriterien eingeschätzt.

Eine Prüfung einer Pflegeeinrichtung dauert zwei Tage. Das Ergebnis wird nach Auswertung umfangreicher Unterlagen der Einrichtung zugesandt und im Internet veröffentlicht.

Insbesondere im Bereich Pflege konnte das Ergebnis um eine volle Note im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. In seiner Zusammenfassung hebt der Medizinische Dienst der Krankenkassen hervor, dass die Mitarbeitenden sehr engagiert die Pflege durchführen und die Bewohner nach ihren Wünschen und Bedürfnissen versorgt werden.

Zu diesem tollen Ergebnis hat das gesamte Team des Almata-Stifts um Einrichtungsleitung Ulrike Vogt und Pflegedienstleitung Detlev Heilmann beigetragen. Besonders erleichtert waren die Wohnbereichsleitungen Melanie Schreiber und Manuel Wankens. Sie mussten zum ersten Mal eine solche Prüfung verantwortlich begleiten. „Gute Pflegenoten sind Teamarbeit!" sagte Alexander Roschel, der Qualitätsmanagement-Beauftragte der Dienste für Senioren und Pflege. „Nur die Bereitschaft ständig nach Verbesserungspotentialen zu suchen und alle Kolleginnen und Kollegen einzubinden ermöglichen eine solche Top-Note." äußerte er nach einer ersten Durchsicht des über 60 Seiten starken Prüfungsberichtes.

Das Friedehorst-Team nach der MDK-Prüfung

Zur Unterstützung der Wohnbereichsleitungen waren während der zwei Prüfungstage Sabrina Wölfl und Carsten Wenke, beide Pflegedienstleitungen aus Haus 21 vor Ort. Ihre Aufgabe war es, mit neutralem Blick die Prüfung zu begleiten. Die dabei gewonnen Erkenntnisse und Erfahrungen werden ausgewertet um den Pflegeprozess in allen Pflegeeinrichtungen der Dienste für Senioren und Pflege zu verbessern. Mit diesem neuen Ansatz, konnte das Qualitätsniveau im Almata-Stift deutlich über den Durchschnitt in Bremen angehoben werden.

„Friedehorst steht für sehr gute Pflege!" sagte Thomas Schächter, der Geschäftsführer der Dienste für Senioren und Pflege. „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Almata-Stifts. Sie sind es, die Tag für Tag mit viel Engagement einen hohen Qualitätsstandard mit Leben erfüllen. Dies geschieht ausschließlich zum Wohle unserer Bewohner. Neben den sehr guten Pflegeleistungen, spiegelt das Prüfungsergebnis das hohe Maß an Respekt, Zuwendung und Privatsphäre in der Einrichtung wieder."