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Kinderhaus auf Namen von Hilde Adolf getauft

03.07.2009

Seit 1999 wohnen Kinder und Jugendliche mit Behinderung in diesem Haus, nun hat es einen neuen Namen: Hilde-Adolf-Haus. Das Kinderhaus, das bisher nach seiner Adresse in St. Magnus "Vor dem hohen Ufer" benannt war, hat nun den Namen der ehemaligen Sozialsenatorin erhalten, die 2002 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.

Die Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Ingelore Rosenkötter, taufte das Kinderhaus auf den Namen Hilde Adolfs. Senatorin Adolf hatte sich sehr für das Kinderhaus engagiert und war Schirmherrin einer Kunstauktion, bei der im Oktober 1999 Kunstwerke von Künstlern der Region zugunsten der Wohngruppe im Kinderhaus versteigert wurden.

Dr. Hammer, Senatorin Rosenkoetter, Frau Chirazi und eine Kinderhausbewohnerin vor der Hilde-Adolf-Plakette (v.r.n.l.)Frau Rosenkötter enthüllte gemeinsam mit Frau Chirazi, der Geschäftsführerin der Dienste für Menschen mit Behinderung, der Bewohnerin Justine und Vorsteher Dr. Georg-Hinrich Hammer am Kinderhaus eine Plakette mit dem Bild Hilde Adolfs. Zur Feier waren auch der ehemalige Staatsrat für Gesundheit, Jugend und Soziales, Hans-Christoph Hoppensack, eine Freundin von Frau Adolf und der Fraktionsvorsitzende der Bremerhavener SPD, Klaus Rosche, gekommen. Schließlich stammte Hilde Adolf aus Bremerhaven.

Senatorin ganz entspannt: Frau Rosenkoetter auf der Schaukel mit Bewohnerinnen und Betreuerin des KinderhausesZur Zeit leben in der Wohngruppe sechs Kinder und drei gerade volljährig gewordene Menschen mit Behinderung. Letztere werden demnächst in das neue Haus 72 im Friedehorster Südbereich ziehen, damit das "Kinder"haus auch ein solches bleibt. Der Generationenwechsel ist also fast perfekt.