Aktuell

Waldkater

09.01.2012

„Was kann man beim Film angeln?“ „Wer ist Anna?“ „Wie heißen die Kommandos, bevor gedreht wird?“ „Wer trinkt den meisten Kaffee?“

Diesen und anderen Fragen gingen kürzlich acht Kinder vom Kinderhospiz Jona beim Dreh zum zukünftigen Bremer „Tatort“ (Sendetermin voraussichtlich im Herbst 2012) mit dem Titel „Waldkater“ nach. Sie waren wieder einmal der Einladung des Jona-Botschafters Oliver Mommsen gefolgt und verfolgten nun an diesem Tag mit kriminalistischem Spürsinn und Aufmerksamkeit das Geschehen. Gedreht wurde in einer Wirtschaft am Rande eines Waldes im Bremer Umland.

Oliver Mommsen mit seinen Jona-Gaesten am Set

Oliver Mommsen, der im Bremer Tatort den Kommissar Stedefreund mimt, begleitete besonders kompetent und herzlich seine jungen Gäste. Zehn aufgeregte Mädchen nebst genauso aufgeregten Begleiterinnen fanden sich am Set ein, um sich vom Kommissar persönlich in die Geheimnisse der Entstehung eines Tatortes einführen zu lassen. Dass dies so gut gelungen ist und die gestellten Fragen nachher alle beantworten konnten, ist Oliver Mommsens engagierter, ausführlicher, sympathischer und sehr anschaulicher Einführung in die Geheimnisse der Fernsehwelt zu verdanken.

Ausgehend von einer Drehbuchseite lernten die Besucherinnen wie eine Szene im Film entsteht, wie viele Menschen daran beteiligt sind, was alles benötigt wird, was und wie schwer eine Steadycam ist, wer was zu sagen hat und wie lange es dauert, bis so eine Szene „im Kasten“ ist. Jetzt wissen sie Bescheid! Diese „Unterrichtseinheit“ Tatort war so interessant, dass selbst die größten Plappermäuler ganz ruhig sein konnten, wenn gedreht wurde und alle „Kommandos“ sofort und ohne Murren befolgt wurden. Die Zeit verging natürlich viel zu schnell.

Alle möchten sich ganz herzlich bei Oliver Mommsen für diesen aufregenden Nachmittag bedanken. Und falls er je nach einer neuen Aufgabe suchen sollte: Er gibt nicht nur einen guten Kommissar, sondern auch einen exzellenten Lehrer ab!


09.01.12/MM, US