Aktuell

Erster Schulpastor für das Nebelthau-Gymnasium

15.08.2013

Pastor Hans-Martin Krauß wurde feierlich in sein Amt eingeführt



Ein eigenes Schulpfarramt – über diese besondere Stelle verfügt das Nebelthau-Gymnasium als erste Schule in Bremen. Pastor Heinz-Martin Krauß hat diese von der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) eingerichtete Stelle übernommen und wurde anlässlich des Schulanfangs-Gottesdienstes offiziell in sein Amt eingeführt.

Zahlreiche Gäste, darunter die 284 Schülerinnen und Schüler des Nebelthau-Gymnasiums, dem Kollegium, Eltern sowie Vertretern des Kuratoriums und Wegbegleitern von Pastor Krauß, fanden den Weg in St.-Martini-Kirche in Lesum, um gemeinsam diesen besonderen Gottesdienst zu feiern. Unter dem Leitspruch „ein Liebesbrief Gottes“ führten Pastor Renke Brahms, Schriftführer der BEK, und Pastor Michael Schmidt, Vorstand der Stiftung Friedehorst, Heinz-Martin Krauß feierlich mit Gottes Segen in sein neues Amt als Schulpastor am Nebelthau Gymnasium ein.



Seine Tätigkeit umfasst zwei Bereiche: Zum einem unterrichtet er als Lehrer die Fächer Evangelische Religion und Diakonisches Lernen. Zum anderen widmet er sich den pastoralen Aufgaben wie der Schulgottesdienste zur Einschulung der fünften Klassen, zu Weihnachten, Ostern und zum Schuljahresende sowie freiwillige, wöchentliche Andachten. Zudem ist er als Seelsorger vornehmlich für die Schüler, aber auch für die Lehrer und die Eltern da.

„Es ist eine ganz besondere Freude für mich, dieses für Bremen erste und neue Amt in unserer Schule zu etablieren und dabei das Schulleben am Nebelthau-Gymnasium  intensiv mitgestalten zu können“ freut sich Pastor Heinz-Martin Krauß, dem auch die Stärkung der Gemeinschaft mit Friedehorst, mit den Nachbarschulen, mit dem Stadtteil sowie mit den Nachbargemeinden sehr am Herzen liegt.

Das Nebelthau-Gymnasium ist für Pastor Krauß aber kein Neuland. Zuvor war der war er fünf Jahre lang in der Heilig-Geist-Kirche in der Neuen Vahr tätig und gab nebenbei bereits am Nebelthau-Gymnasium Religions-Unterricht gegeben. In Bremen-Nord arbeitete er auch schon einmal von 1999 bis 2001 – als Pastor in Grambke und Mittelsbüren. Anschließend zog es ihn für sechs Jahre als Pastor der evangelischen Gemeinde deutscher Sprache nach La Paz/Bolivien, wo er auch erste Erfahrungen als Lehrer an der deutschen Schule sammelte.