Aktuell

Ich und die Gemeinschaft

03.02.2012

Die Aufsicht und Versorgung von Verletzten im Schulbetrieb, bei Schul- und Sportfesten, Erste Hilfe, die Information des Rettungsdienstes – das sind nur einige Aufgaben, die von Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern erfüllt werden müssen. Am Nebelthau-Gymnasium haben nun 22 Schülerinnen und Schüler mit einem Erste-Hilfe-Kurs beim Deutschen Jugendrotkreuz ihren ersten Ausbildungsblock zum „Schulsanitäter“ absolviert. Anfang Februar beenden sie ihre Ausbildung und bilden anschließend unter Anleitung der Diakonisches-Lernen-Lehrerin Bianca Nordhoff die Schulsanitätsgruppe.

Ausbildung zum SchulsanitaeterDie Schülerinnen und Schüler des jetzigen Jahrgangs 8 des Nebelthau-Gymnasiums haben sich seit ihrer Aufnahme an unserem Gymnasium im Rahmen des Faches „Diakonisches Lernen“ viel mit sich selbst, ihrer Klasse und ihrer Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit beschäftigt. Mit Blick auf das diakonische Praktikum im nächsten Schuljahr vollzieht sich nun pädagogisch eine Wendung vom „Ich“ hin zur Gemeinschaft im Denken und Tun der Schülerinnen und Schüler. Um dies am eigenen Leib erfahren und konkret umsetzen zu können, sollten sich die Schülerinnen und Schüler für das laufende Jahr wahlweise zwischen der Ausbildung zum Schulsanitäter, zum Schulsanitäter in Kombination mit dem Internationalen Jugendprogramm, zum Streitschlichter oder der Teilnahme am Internationalen Jugendprogramm entscheiden. Die große Mehrheit wählte die erste Option.

Ausbildung zum SchulsanitaeterIn Rollenspielen haben nun die zukünftigen Schulsanitäter gelernt, welche Dinge in Notfällen zu tun und zu beachten sind und wie sie Gefahren voraussehen können. Nach vier Ausbildungstagen werden sie im Februar an ihrem Prüfungstag einen Theorieteil mit Multiple-Choice-Fragen beantworten und drei Fallbeispiele durch ihre eigene Aktivität lösen müssen.

Gemeinsam mit einer Mediatorin und Lehrerin Frau Redenius lassen sich andere Schülerinnen und Schüler wiederum zum Streitschlichter ausbilden. Andere gehen im Rahmen des Internationalen Jugendprogramms an einem Wochenende im Sommer auf „Tour“. Die Verantwortung für die Vorbereitung der Touren liegt ganz bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Programms. Was sie dabei beachten müssen gibt ihnen Diakon Niermann ebenfalls im Februar mit auf den Weg.



16.01.12/US