


Die Wohngruppe für alkoholkranke Menschen ist bestimmt für Betroffene, die durch langjährigen Alkoholmissbrauch und mangelhafte Ernährung aufgrund der alkoholtoxischen Wirkung beträchtliche hirnorganische Veränderungen erlitten haben. Diese Veränderungen führen schließlich zum Verlust von Gedächtnisleistungen und -funktionen, dem so genannten Korsakow-Syndrom. Neue Gedächtnisinhalte können aufgrund von Störungen im Kurzzeitgedächtnis nicht dauerhaft gespeichert werden.
Die Betreuungs- und Förderleistungen im Bodo-Heyne-Haus bewirken einen Entwicklungsprozess in Richtung dauerhafter Abstinenz und fördern eine Einschätzung der eigenen Suchtproblematik. Die medizinische Versorgung erfolgt über niedergelassene Ärzte.
Das Förderangebot der Suchthilfeabteilung im Bodo-Heyne-Haus setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
Ziel unserer Arbeit ist es, den im Bodo-Heyne-Haus lebenden Menschen einen stabilisierenden, suchtmittelfreien und sinnvollen Lebensrahmen zu bieten, indem der Einzelne sowohl mit seinen gesunden, als auch defizitären Anteilen gesehen, begleitet und bestmöglich gefördert wird.