Friederike Streit, Mutter von zwei Nebelthau-Schülern, im Interview

Frau Streit, zwei Ihrer Kinder gehen aufs Nebelthau-Gymnasium. Wie gefallen ihnen das Lernen und das Leben hier?

 

Friederike Streit: Meine beiden Söhne besuchen aktuell die 10. und die 12. Klasse. Beide gehen gerne zur Schule und kommen fröhlich nach Hause.

 

Was denken Sie: Woran liegt das?

 

Friederike Streit: Zum einen, denke ich, liegt es am sozialen Miteinander. Es ist von Wertschätzung, Respekt und Freundschaft geprägt. Jeder Lehrer kennt die Kinder, auch wenn er sie nicht unterrichtet. Die Kinder werden mit Namen begrüßt und erfahren allein dadurch schon Wertschätzung. Das liegt natürlich auch daran, dass das Nebelthau-Gymnasium eine kleine Schule ist und kleine Klassen hat.

 

Zum anderen sind die Lehrer besonders motiviert und engagiert. Das wirkt sich auf den Unterricht und auf den Lernerfolg aus. Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es steht, jedes erhält eine individuelle Unterstützung. Die Schüler werden sehr gut auf den Mittleren Schulabschluss (MSA) und das Abitur vorbereitet.

 

Wie wichtig war Ihnen das Angebot des bilingualen Lernens bei der Auswahl der Schule?

 

Friederike Streit: Das stand für mich, ehrlich gesagt, nicht im Vordergrund. Mich hat mehr überzeugt, dass die Kinder hier umfassend, in jedem Aspekt ihres Interesses, gesehen, gefordert und gefördert werden.

 

Was ist mit dem Schwerpunkt »Wirtschaft«?

 

Friederike Streit: Das Fach Wirtschaft ist sicher wichtig, aber darauf liegt mein Fokus nicht. Wichtig ist mir die Vermittlung sozialer Kompetenzen. Wertschätzung, soziales Miteinander, christliche Werte, enge Betreuung ... es wird zum Beispiel schneller interveniert, wenn es mal nicht so läuft.

 

Das heißt, das Versprechen des »diakonischen Lernens« sehen Sie hier gut erfüllt?

 

Friederike Streit: Durchaus. Aber auch die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern ist hier besonders.Viele von uns sind interessiert und engagiert: Wenn zum Elternabend eingeladen wird, sind, auch in den höheren Klassen, fast alle Eltern da. Wir Eltern können hier an der Schule etwas bewegen, wir werden gehört. Darüber hinaus gibt es eine bemerkenswert gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Schule. Es können Anträge von Lehrer- und Schülerseite gestellt werden, die oft kurzfristig umgesetzt werden. Vielleicht ist deswegen auch die Ausstattung dieser Schule so gut.

 

Ihr Fazit, alles in allem?

 

Friederike Streit: Ich würde mich wieder für das Nebelthau-Gymnasium entscheiden.