Aus der Praxis

Was machen eigentlich die ehrenamtlichen Begleiter in den Familien, was erleben sie, wie helfen sie? Auf dieser Seite können Sie sich einen Eindruck von der Arbeit der Kinderhospizbegleiter in den Familien machen und nachlesen, was den Ausschlag für die Ehrenamtlichen gab, sich für das ambulante Kinderhospiz Jona zu engagieren.

Gabi Speichinger, 60 Jahre, Fremdsprachenassistentin, jetzt im Ruhestand
"Bedingt durch die langjährige (14 Jahre) Krebserkrankung meines Ehemannes, den ich zu Hause bis zu seinem Tod pflegen und betreuen konnte,Gabi Speichinger und ihr Begleitkind bin ich dem Hospiz näher gekommen. Nach dem Tode meines Mannes im Dezember 2004 und nach geleisteter Trauerarbeit habe ich mich zur Ausbildung im ambulanten Kinderhospiz Jona entschieden. Seit Anfang 2007 begleite ich einmal wöchentlich einen kleinen 5jährigen Jungen.
Er lebt als Nachkömmling in einer Großfamilie mit vier weiteren Geschwistern. Die Mutter ist aufgrund der verschiedenen schweren organischen Erkrankungen ihres kleinen Sohnes stark überfordert, zumal dieses Kind an Hyperaktivität leidet"...lesen Sie hier weiter.

Magrit Hartjen, 65 Jahre, Krankenschwester, jetzt im Ruhestand
"Nach Beendigung der Ausbildung zur ehrenamtlichen Begleiterin im Kinderhospiz Jona betreue ich einen leukämiekranken 14jährigen Jungen. Inzwischen ist die ganze Familie in die Betreuung mit einbezogen.
Als ich in die Familie kam, beendete der Junge gerade seine anstrengende Chemo- und Strahlentherapie. Er wwar guter Hoffnung, dass alles gut wird, obwohl er vieles wegen seiner großen Infektionsgefahr noch nicht durfte, z.B. nicht unter Menschen und in die Schule gehen. Wir haben dann  Ausflüge an die Weser unternommen oder sind zum Minigolf gefahren"...lesen Sie hier weiter.

Rolf Hofmeier
"Hausaufgabenhilfe: Eine Hilfe für Eltern kranker Kinder, die es ihnen ermöglicht, eine kurze Zeit sich ganz ungestört ihrem Kind zuzuwenden oder eine kleine Auszeit zu nehmen, um sich zu entspannen. Ein ehmaliger Lehrer hat ein sehr gutes Gefühl dabei."