Auf welcher Station ein Rehabilitand im NRZ aufgenommen wird, ist abhängig von der Belastbarkeit und dem zu erwartenden Pflegeaufwand.
... auf der Station C für Frührehabilitation!
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit schweren Beeinträchtigungen des Schluckens, der Wachheit, usw., die noch viel Pflege und Ruhe benötigen, werden auf der Frührehabilitationsstation (Station C) aufgenommen. Hier erwartet sie ein Team aus Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern, zwei Ärzten und Therapeuten aller Therapierichtungen. Die Rehabilitanden werden in 1- oder 2 Bettzimmern untergebracht und vereinzelt besteht die Möglichkeit zum rooming-in.
Ziel der Behandlung auf Station C ist die Stabilisierung des körperlichen Zustandes, die Anbahnung elementarer Leistungen wie Schlucken, der Aufbau von Kommunikationsmöglichkeiten und die Mobilisierung (über das Sitzen zum Stand).
... auf der Kinderstation A!
Kinder, die weniger pflegerische Anwendungen benötigen und am Gruppengeschehen teilnehmen können, werden auf der Kinderstation (Station A) aufgenommen. Auch hier erwarten sie Kinderkrankenschwestern und Erzieher, zwei Ärzte und Therapeuten aller Therapierichtungen. Auf jedem der drei Flure wohnen 9 Kinder, die eine Gemeinschaft bilden, zusammen die Mahlzeiten einnehmen oder Aktivitäten planen. Treffpunkt für alle ist der Lichthof, in dem sich die Kinder zum Kickern, Klönen und Spielen treffen. Die Verminderung der erworbenen Defizite und die Integration in eine Gruppe Gleichaltriger sind vorrangig Ziele der Behandlung.
...auf den Stationen B und D für Jugendliche und junge Erwachsene!
Ein Betreuerteam aus Ärzten, Erziehern, Pflegekräften und Heilerziehungspflegern begleitet den Rehabilitanden in den Wohnbereich B oder D. Dort findet er Gemeinschaftsräume und in einem Zweibettzimmern eine altersgerechte Wohnsituation vor. Nach dem Aufnahmegespräch bleibt Zeit zum Eingewöhnen, bis am folgenden Morgen die Therapien beginnen.
...im teilstationären Bereich TS für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene!
Nach Erledigung der Formalitäten begrüßt ein Betreuer der Station den Rehabilitanden und zeigt ihm die Station. Er richtet sich in seinem Tageszimmer ein und lernt die Gemeinschaftsräume kennen. Im Aufnahmegespräch gemeinsam mit Angehörigen erhebt der Stationsarzt die Anamnese, ein Mitarbeiter des Sozialdienstes und ein Betreuer erläutern den Therapieplan und erfragen die Erwartungen und besonderen Wünsche des Kindes. Gleich im Anschluss beginnen die Therapien.