Im Sommer 2005 wurde auf dem Friedehorst-Gelände das Elternhaus eingeweiht. Es wird seitdem von Angehörigen genutzt und geschätzt: Eltern können während der Rehabilitationsmaßnahme ihren Kindern nahe sein und sie in diesem Prozess begleiten.
Für das Gelingen dieses Projektes ist Inge Sandstedt „verantwortlich“. Als Vorsitzende des Fördervereins des NRZ hat sie durch ihr aktives Engagement erreicht, dass mit großzügigen Spenden von Privatpersonen, insbesondere aber durch die Unterstützung der Hannelore-Kohl-Stiftung ZNS und der Deutschen Schlaganfall-Hilfe eine rasche Verwirklichung dieser Idee möglich war.
So stehen 13 rollstuhlgerechte Appartements mit Küchenzeile, Bad und Balkon für jeweils zwei Personen zur Verfügung. Zudem gibt es zwei behindertengerechte Trainingswohnungen, in denen sich Eltern mit ihrem Kind unter Anleitung von Physiotherapeuten und Ergotherapeuten auf die veränderte häusliche Situation vorbereiten können.

Der geräumige Aufenthaltsraum wird für gemeinsame Aktivitäten genutzt. Hier können Eltern miteinander kochen, mit den Kindern spielen, aber auch
mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen und sich in dieser schwierigen Phase gegenseitig unterstützen.