Extra-Fortbildungen


IBITA - anerkannter BOBATH-GRUNDKURS

In drei Blöcken durchgeführter, 16-tägiger Grundkurs über die Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen

Der Flyer mit Informationen zur Anmeldung kann hier herunter geladen werden.

Flyer BOBATH-Grundkurs

Das Anmeldeformular für Kurse des NRZ  kann hier herunter geladen werden.

Anmeldeformular NRZ

11.06. - 16.06.2012
02.07. - 06.07.2012
12.11. - 16.11.2012
Mo - Fr: 8.00 - 17.00 Uhr | Sa: 8:00 - 14:00 Uhr
im Neurologischen Rehabilitationszentrum Friedehorst

Zielgruppe:

  • PhysiotherapeutInnen
  • ErgotherapeutInnen
  • ÄrztInnen

Voraussetzungen:

Nach IBITA- und IKK-Regelung: Mindestens 1 Jahr  Berufserfahrung nach staatlicher Anerkennung sowie aktuelle berufliche Tätigkeit mit Patienten mit neurologischen Läsionen.

Inhalte:

  • Aspekte der motorischen Kontrolle und des motorisches Lernens in Verbindung mit dem Bobath-Konzept
  • Klinischer Denkprozess (Clinical Reasoning)
  • Befundaufnahmen, Problemanalysen, Erstellung von Behandlungshypothese, Zielsetzung, Behandlungsplanung- und aufbau
  • Integration der Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Gesundheit und Behinderung (ICF) in den klinischen Denkprozess
  • Klinische Neurophysiologie und Neuroplastizität sowie Neuropathophysiologie im Zusammenhang mit dem Bobath-Konzept
  • Facilitation von Bewegungen und ihr Stellenwert in der Therapie
  • Prinzipien und Kernelemente des Bobath-Konzeptes
  • Aufgabenorientierte bzw. handlungsorientierte Behandlung
  • Behandlung in der Akutphase der Spätphase und bei Hausbesuchen
  • Spezifische Behandlung bei besonderen Problemen wie z.B. Schulterschmerzen, Wahrnehmungsstörungen, Pusher-Symptomatik 
  • Individuelle  Hilfsmittelversorgung
  • Durchführung von Outcome-Messungen
  • Hausprogramm und Gruppenbehandlung
  • Anleitung von Angehörigen
  • und vieles mehr …


Der Kurs ist nach dem Konzept des sogenannten „Problemorientierten Lernens“ (Problem-based Learning) aufgebaut und gekennzeichnet durch: 

  • Offene Vorträge
  • Kleingruppenarbeit
  • Praktische Arbeit der KursteilnehmerInnen aneinander
  • Vorstellungen von Befundaufnahme und Behandlung durch die Kursleitung
  • Befundaufnahme und Behandlung von Patienten durch KursteilnehmerInnen unter Supervision
  • Workshop mit PatientInnen
  • PatientInnenbezogene Problem-Lösung
  • Berücksichtigung der individuellen Lernstrategien der KurteilnehmerInnen

Kursleitung:

Hanna Aviv
MScPT, Bobath advanced Instructor, IBITA anerkannt

Kursgebühren:

1.638,00 Euro
inklusive Mittagessen und Tagesgetränke


Halliwickkonzept nach McMillan

Klinischer Intensivkurs (Schwerpunkt Kinder und Jugendliche)

Mittwoch 23. bis Sonntag 27. Januar 2013
im Neurologischen Rehabilitationszentrum Friedehorst

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Flyer Halliwick-Intensivkurs

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Anmeldeformular NRZ

Das Halliwick Konzept ist eine Wassertherapie, basierend auf Prinzipien aus dem Motor Learning. Halliwick wurde in 1950 in Grossbritannien vom Hydromechaniker James McMillan ursprünglich als ein Stufenplan entwickelt, um Menschen mit Funktionseinschränkungen (v.a. bezogen auf das Gleichgewicht) das Schwimmen zu lehren. Endziele waren Selbständigkeit und Teilhabe. Dieser Stufenplan oder dieses Zehn-Punkte-Programm wurde nachher zur Wasser Spezifischen Therapie (WST) entwickelt.

Anfänglich wurde Halliwick nur in Grossbritanien als „Schwimm-Methode für Behinderte“genutzt. Ab 1963, als McMillan seinen ersten Kurs in Bad Ragaz (CH) gab, begann die internationale Verbreitung. Halliwick wird nun in der ganzen Welt praktiziert und geschätzt. Heute wird die Qualitätssicherung von dem International Halliwick Therapy Network kontrolliert.

In diesem Intensivkurs werden die beiden Konzepte, das Zehn-Punkte-Programm und die Wasser Spezifische Therapie (WST) gelehrt, um damit die Zielsetzungen auf allen Ebenen der ICF logisch zu verbinden. Die Anlehnung an der ICF ermöglicht, wasserspezifische Probleme auf Funktionsebene, Aktivitätsebene und Teilhabe-Ebene zu kombinieren.

Im Rahmen des Evidence Based Practice wird die Legitimierung von Halliwick gegründet auf rezente Wassertherapie-bezogener Patienten Forschung und Forschung aus den Neurowissenschaften. Die ICF war auch führend bei der Entwicklung einer neuen Befundung, die während des Kurses genutzt wird.

Im Wasser muss man den Rumpf in dem ganzen Gleichgewichtsspiel nutzen. Deswegen ist Halliwick auch eine Constraint Induced Movement Therapy (CIMT) für den Rumpf.

Die Gleichgewichtsstrategien werden in Halliwick über intentionelle Fertigkeiten geübt oder auch über reaktive Bewegungen angebahnt. Halliwick ist eine Problemlösungstherapie, die sich vor allem in der Neurologie und Pädiatrie gut bewährt hat und ganz deutliche Beziehungen zeigt mit Bobath und Konduktive Erziehung. Aufenthalt im Wasser hat dazu ganz bestimmte sensorische Effekte, die ähnlich wie beim Snoezelen, angewandt werden können die Wachheit des ZNS zu verbessern.

In diesem Kurs erlernen Sie Elemente für dieEinzeltherapie als auch für die Gruppentherapie im Wasser. Die Gruppenarbeit richtet sich auf Themen wie: Spiele und ihre Ziele, Methodik des Lehrens, Gestaltung der Unterrichtsstunde.

Methodisch-didaktisch werden im Kurs Techniken genutzt wie Distant Learning, Video-Analysen mit Hilfe von Checklisten, Clinical Reasoning und Peer Kontrolle.

Inhalte

  • Das Zehn-Punkte-Programm und die Wasser Spezifische Therapie
  • Begründung der Wassertherapie bei (hirngeschädigter) Kindern im Rahmen des Evidence Based Practice
  • ICF für Befundung und Behandlung
  • Halliwick: Beziehungen mit CIMT, Bobath, konduktiver Erziehung und Snoezelen
  • Patientenvorführungen und Patientenbehandlungen
  • Spezifische Handhabungen
  • Prüfung

Referent

Johan Lambeck, Physiotherapeut, Senior Halliwick Lecturer IHA

Kursanerkennung durch die Internationale Halliwick Association IHA