Wieder selbstständig handeln lernen –
Ergotherapeuten arbeiten mit Rehabilitanden an der Wiedererlangung und/oder an der Erhaltung der Handlungsfähigkeit. Das Ziel jeder ergotherapeutischen Behandlung ist es, größtmögliche Selbstständigkeit in der persönlichen, häuslichen, schulischen und beruflichen Lebensführung zu erreichen. In die Behandlung mit einbezogen werden die Lebenszusammenhänge des Menschen mit seinen
sensomotorischen und psychosozialen Fähigkeiten und die ihn umgebenden Umweltfaktoren.
In der Befunderhebung wird mit Hilfe von Modellen, Assessments und weiteren Befundinstrumenten ein Profil über die Fähigkeiten und Schwierigkeiten besonders in den Bereichen der Wahrnehmungsverarbeitung, der Sensomotorik und der Handlungskompetenz des Rehabilitanden erstellt. Gemeinsam mit dem Rehabilitanden und seinem Umfeld werden die Behandlungsziele
erarbeitet, aus denen sich der Behandlungsplan und die Behandlungskonzepte ergeben.
Ergotherapie erfolgt in Einzeltherapie, um der Komplexität der neurologischen
Störungsbilder gerecht zu werden. Gruppentherapeutische Maßnahmen wie z.B. Feinmotorik-, Graphomotorik- oder ADL-Gruppe (Aktivitäten des täglichen Lebens) können eine sinnvolle Ergänzung sein.
Ihre Ansprechpartnerin:
| Sabine Vanselow | Telefon | (0421) 6381-545 |