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Eine Azubine, die mit Ihrer Therapeutin am Computer sitzt und lacht

Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (§ 42 SGB IX)

Belastungserprobung
Die Belastungserprobung dient der Feststellung der gesundheitlichen Belastbarkeit für eine spätere berufliche Bildungsmaßnahme oder Arbeitstätigkeit und schließt Analysen zu den intellektuellen Fähigkeiten, zur psychischen Belastbarkeit, zu Einsatzmöglichkeiten und Einschränkungen bei den Tätigkeiten am Arbeitsplatz ein. Die Belastungserprobung ist eine Vorstufe zur beruflichen Rehabilitation und kann auch Hinweise zur (stufenweisen) Wiedereingliederung am bisherigen Arbeitsplatz liefern. Die sechswöchige Belastungserprobung dient der realistischen Einschätzung der Chancen eines Rehabilitanden zur beruflichen Eingliederung und ermöglicht das Stellen einer Erwerbsprognose. Das Ergebnis der Belastungserprobung kann die Voraussetzung zur Durchführung der Arbeitstherapie/-training sein

Arbeitstherapie
Im Rahmen der medizinischen Rehabilitation kann über die Basistherapie hinaus, für den Zeitraum von 12 Wochen (längere Zeiträume sind möglich), ein erweitertes arbeitstherapeutisches Angebot zur Förderung und Wiedererlangung der berufsspezifischen Erwerbsfähigkeit durchgeführt werden (i.d.R ist positive Erwerbsprognose Voraussetzung). Dabei finden die bildungs- und berufsbezogenen Kontextfaktoren Berücksichtigung.
In der Arbeitstherapie selbst wird berufsspezifisch oder berufsfeldspezifisch auf den Wiedereinstieg in die bisherige Tätigkeit vorbereitet.

Eine Azubine am Schreibtisch mit Dokumenten, die ihr erklärt werden