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Eine Frau lächelt in die Kamera, im Hintergrund sind viele Ordner zu sehen

Umschulungen

Im Berufsförderungswerk Friedehorst werden Umschulungen in drei verschiedenen Formen angeboten:

KLASSISCH: die Umschulungsangebote finden überwiegend in den Räumen des BFW Friedehorst am Standort Bremen Lesum statt. Im Verlauf der Ausbildung werden Praktika zwischen drei und sechs Monaten je nach Ausbildungsrichtung und Vorgaben der Handelskammer Bremen in Kooperationsbetrieben absolviert. Die klassische Umschulung kann von allen Reha-Leistungsträgern für ihre Versicherten gebucht werden, aber auch Menschen mit einem Bildungsgutschein (FbW) können sich für diese Umschulungen bewerben.

DUO: die Umschulungen finden in Kooperation mit einem Praxisbetrieb statt. Nach einer 12 monatigen Grundausbildung in den Räumen des BFW Friedehorst wechselt der Rehabilitand in den Kooperationsbetrieb und setzt dort die Umschulung in enger Verzahnung mit dem Ausbildungspersonal des BFW für mindestens acht Monate fort. In einem angemessenen Zeitraum vor der Abschlussprüfung wechselt der Rehabilitand dann zurück in das BFW und wird dort intensiv auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Die DUO-Umschulung kann von allen Reha-Leistungsträgern für ihre Versicherten gebucht werden und richtet sich an Teilnehmende, die einerseits auf die Unterstützungsleistungen eines BFW angewiesen sind, andererseits schon über erhöhte Arbeitsmarktkompetenzen verfügen.

BRB: Die Berufliche Rehabilitation in Betrieben findet überwiegend in Ausbildungsbetrieben in Wohnortnähe statt. Während der Ausbildung besuchen die Teilnehmenden die örtliche Berufsschule, zusätzlich erhalten sie fachtheoretischen Unterricht sowie psychosoziale Betreuung durch das BFW. Diese Form der Umschulung richtet sich ausschließlich an Rehabilitanden der Deutschen Rentenversicherungen und der Berufsgenossenschaften, die den Anforderungen einer verkürzten Ausbildung im Betrieb gewachsen sind.

Unsere Umschulungsangebote:

Kaufleute für Büromanagement sind in allen Bereichen von Industrie-, Handels-, und Dienstleistungsunternehmen sowie in der öffentlichen Verwaltung tätig.

Mit ihrer breit angelegten Ausbildung organisieren und bearbeiten sie bürowirtschaftliche Aufgaben. Außerdem erledigen sie kaufmännische Tätigkeiten in Bereichen wie Auftragsbearbeitung, Beschaffung, Rechnungswesen, Marketing und Personalverwaltung. Aufgrund dieser universellen Ausbildung können Kaufleute für Büromanagement im Einkauf, Verkauf, Rechnungswesen, Lagerhaltung sowie Personalwesen eingesetzt werden. Kaufleute für Büromanagement führen computergestützte Auftragsbearbeitung mit kaufmännischen Datenbankprogrammen durch. Sie erledigen mit Hilfe von Textverarbeitungs- sowie Tabellenkalkulationsprogrammen den Schriftverkehr mit Kunden sowie Aufgaben in der Verwaltung. Des Weiteren arbeiten sie in den Bereichen der Buchführung und Kostenrechnung, überwachen Termine und organisieren den Geschäftsablauf im Büro. Durch die Neugestaltung des Ausbildungsberufes besteht die Möglichkeiten einer Spezialisierung innerhalb der Wahlqualifikationen. Voraussetzungen: Bildschirmtauglichkeit, Interesse an der Arbeit mit dem Computer und anderen Möglichkeiten der Büro- und Telekommunikation sind erforderlich. Es sollte leicht fallen, mit Zahlen umzugehen, um Berechnungen sicher durchführen zu können. Dazu zählt unter anderem das Erstellen von Abrechnungen, Berechnungen von Zinsen und Prozenten. Es sollte keine Schwierigkeit sein, mündlich und schriftlich sicher und fehlerfrei formulieren zu können. Gespräche in wechselnden Situationen sollten souverän geführt werden können. Der Umgang mit verschiedenen Kommunikationsmitteln sollte selbstverständlich sein. Ausbildung: Die Ausbildung endet nach 24 Monaten mit einer Prüfung vor der Handelskammer Bremen. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich als staatlich anerkannter Ausbildungsberuf am gesetzlich fixierten Berufsbild. Die Fachinhalte werden im Lernort sowie in der Übungsfirma situations- und lernfeldbezogen vermittelt. Zur Ausbildung gehört ein integriertes Betriebspraktikum. Zukünftige Kaufleute für Büromanagement übernehmen mithilfe moderner Arbeits- und Organisationsmittel sämtliche bürowirtschaftliche Aufgaben. Diese umfassen unter anderem: • Erstellung von Anfragen, Angeboten • Bearbeitung von Aufträgen, Mahnungen, . Reklamationen •

Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen • Normgerechter interner und externer . Schriftverkehr • Organisation wie z.B. Termin- und Reiseplanung • Situationsgerechte Auswahl von Kommunikationsmitteln • Datenpflege und Datensicherung • Buchung von Geschäftsvorfällen • Überwachung der Zahlungstermine • Personalwirtschaftliche Themen • Kundenbindung und -gewinnung Dauer: 24 Monate

Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind schwerpunktmäßig in Unternehmen des Handels und der Industrie tätig. Sie werden vorwiegend in der Warenverteilung, zur Hilfestellung für den Verkauf und in der Werbung eingesetzt.

Das Aufgabengebiet umfasst vorrangig die Bereiche: • Beschaffungswesen • Lagerhaltung • Verwaltung • Finanzierung • Marketingleistungen • Auftragsbearbeitung und -abwicklung • Rechnungslegung • Schriftverkehr mit Kunden und Lieferanten • Buchhaltung Ausbildung: Die Ausbildung dauert 24 Monate (inkl. 6-monatiges Betriebspraktikum) und endet mit der Abschlussprüfung vor der Handelskammer in Bremen. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich am gesetzlich fixierten Berufsbild. Die praktischen Fachinhalte werden in der Übungsfirma des Berufsförderungswerkes sowie im Praktikum vermittelt. Die zukünftigen Großhandelskaufleute arbeiten in der Planung, Realisierung, Kontrolle und Dokumentation des betrieblichen Prozesses, u. a.: • an der Bearbeitung von Aufträgen, . Reklamationen, Mahnungen etc. • im Materialeingang und in der Erstkontrolle • im Versand/Lager • in der Terminplanung • an der Führung der Übungsfirmenkonten • an den Gehaltsabrechnungen • in der Statistik und im Marketing Die theoretischen Fachinhalte umfassen unter anderem: • Handelsbetriebslehre • Volkswirtschaftslehre • Rechnungswesen des Großhandels • Büroorganisation/Ergonomie • Fachbezogene EDV-Anwendung • Deutsch und Schriftverkehr • Englisch Voraussetzungen: Für die Ausübung der Tätigkeiten der Großhandelskaufleute sind Bildschirmtauglichkeit, Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Ausdauer erforderlich. Arbeitsvorgänge sollten bei körperlicher Belastbarkeit selbstständig und zuverlässig geplant und durchgeführt werden können. Zusätzlich sind folgende Fähigkeiten wichtig: • Der Umgang mit Zahlen sollte leicht fallen, damit Berechnungen aller Art sicher und schnell

ausgeführt werden können, wie z. B. das Erstellen von Abrechnungen oder die Berechnung von Zinsen und Prozenten. Der Umgang mit der Sprache sollte leicht fallen, damit mündlich und schriftlich sicher, treffend und fehlerfrei formuliert werden kann. Das Zugehen auf Menschen sollte leicht fallen, Gespräche in wechselnden Situationen sollten sicher und souverän geführt werden können. Dauer: 24 Monate

Kaufleute im Gesundheitswesen sind in der Verwaltung des Gesundheits- und Pflegewesens tätig. Die Planung und Organisation von Geschäfts- und Leistungsprozessen steht bei diesem Berufsbild im Vordergrund.

Sie sind im Bereich der Materialwirtschaft, im Personalwesen sowie im Bereich der Kundenbetreuung sowie im gesundheitsspezifischen Rechnungswesen tätig. Kaufleute im Gesundheitswesen befassen sich mit der fachbezogenen Abrechnung von Leistungen und der Anwendung sozialversicherungsrechtlicher Bestimmungen. Da der Schwerpunkt dieses Berufsbildes im Dienstleistungsbereich liegt, stellt er oftmals die Schnittstelle zwischen Kostenträger, Dienstleister und Leistungsempfänger dar. Ausbildung: Die Ausbildung dauert 24 Monate und endet mit der Abschlussprüfung vor der Handelskammer in Bremen. Sie beinhaltet ein 6-monatiges Betriebspraktikum. Zur Kernqualifikation der Kaufleute im Gesundheitswesen gehören: • Geschäfts- und Leistungsprozesse erfassen . und auswerten • Marketinginstrumente und Verkaufsstrukturen . erlernen und anwenden • personalwirtschaftliche Anwendungen Die Fachqualifikation umfasst das Erlernen und Anwenden folgender Inhalte: • Organisation, Aufgaben und Rechtsfragen . des Gesundheits- und Sozialwesens • Medizinische Dokumentation und Berichtswesen • Datenschutz • Marketing im Gesundheitswesen • Finanz- und Rechnungswesen . im Gesundheitswesen • Finanzierung im Gesundheitswesen • Leistungsberechnung • Besonderheiten im Rechnungswesen • Qualitätsmanagement Voraussetzungen: Kaufleute im Gesundheitswesen sollten kontakt-,teamfähig sein sowie über Einfühlungsvermögen für Menschen in schwierigen Lebensphasen verfügen. Bildschirmtauglichkeit ist zwingend erforderlich. Zusätzlich sind folgende Fähigkeiten wichtig: • Der Umgang mit Zahlen sollte leicht fallen, damit Berechnungen aller Art sicher und schnell durchgeführt

werden können, wie z. B. das Erstellen von Abrechnungen. • Der Umgang mit der Sprache sollte leicht fallen, damit mündlich und schriftlich sicher, treffend und fehlerfrei formuliert werden kann. • Das Zugehen auf Menschen sollte leicht fallen, Gespräche in wechselnden Situationen sollten sicher und souverän geführt werden können. Dauer: 24 Monate

Technische Produktdesigner und Technische Produktdesignerinnen in der Fachrichtung Maschinen und Anlagenkonstruktion entwerfen und konstruieren Produkte und technische Erzeugnisse nach Kundenvorgaben.

Sie arbeiten in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen, Konstruktionsbüros und Ingenieurdienstleistern, insbesondere des Maschinen- und Anlagenbaus, des Apparatebaus, des Schiff-, Fahrzeug- und Flugzeugbaus sowie der Verpackungsindustrie. Die Technischen Produktdesigner/innen der Fachrichtung Maschinen und Anlagenkonstruktion entwerfen und konstruieren Maschinen und Anlagen überwiegend mithilfe von 3D CAD-Systemen. Das Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken gehört zu ihren Aufgaben. Produktdesigner/innen müssen qualitätssichernde Maßnahmen beachten und dokumentieren. Im Produktentstehungsprozess müssen technische, wirtschaftliche, ökologische Kriterien berücksichtigen und angewendet werden. Ausbildung: Die Ausbildung dauert 24 Monate, einschließlich Betriebspraktikum, und endet mit der Abschlussprüfung vor der Handelskammer Bremen. Die Ausbildung umfasst unter anderem: • Erstellen und Anwenden technischer Dokumente • Rechnergestützt konstruieren . (überwiegend 3D) • Planen und Konzipieren von Bauteilen • Werkstoffe beurteilen, unterscheiden und zuordnen • Fachbezogene Berechnungen ausführen • Fertigungsverfahren und Montagetechniken . auswählen und unterscheiden • Steuerungs- und Elektrotechnik • Informations- und Kommunikationstechniken . anwenden • Arbeitsplanung- und Organisation • Qualitätssichernde Maßnahmen • Wirtschafts- und Sozialkunde Voraussetzungen: Die Ausbildung ist geeignet für Personen mit technischem Verständnis, Interesse an Geräten und Maschinen und einer Neigung zu sorgfältiger, planvoller und systematischer Arbeitsweise. Sie sollten für die Ausbildung

ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen und eine gute Auffassungs- und Konzentrationsfähigkeit mitbringen. Ein gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen ist ebenso wichtig wie die Sicherheit im Umgang mit Zahlen. Dauer: 24

Bauzeichner/innen sind tätig in Architektur- und Ingenieurbüros, in Baufirmen und Behörden mit bautechnischen Abteilungen. Ihr Hauptaufgabenfeld ist das Zeichnen von Bauprojekten in der Entwurfs- und Bauplanungsphase, in der Ausführungs- und Bauaufnahmephase auf konventionelle Weise und zunehmend mit CAD-Technik.

Auch bei der Erarbeitung von Ausschreibungsunterlagen wirken sie mit und erstellen Dokumentationen sowie Zeichnungen für Präsentationen. Neben der zeichnerischen Arbeit führen sie fachspezifische Berechnungen durch wie z. B. Massenermittlungen und Abrechnungen. Sie können zu Bauleitungsaufgaben herangezogen werden und nutzen Informations- und Kommunikationstechniken. Ausbildung: Die Ausbildung dauert 24 Monate, einschließlich Betriebspraktikum, und endet mit der Abschlussprüfung vor der Handelskammer in Bremen. Die Ausbildung umfasst unter anderem: • Erstellung von Entwurfs- und Ausführungszeichnungen • Zeichnerische Fertigkeiten und bauspezifische, . technologische Fachkenntnisse der Baukonstruktion, der Baustoffe, der Bauphysik und der Haustechnik • Aufnahme und Vermessung von Bauteilen und Geländen • Erwerb von fachmathematischen und technisch-mechanischen Kenntnissen • Ermittlungen von Mengen, Massen und Lasten von Baustoffen und Bauteilen • Grundlagenkenntnisse in Baurecht, Auftragsvergabe, Bauleistungen und Abrechnungen • Grundlagen der EDV • CAD-Anwendungen • Wirtschafts- und Sozialkunde Voraussetzungen: Für den Beruf des/der Bauzeichners/in sollte eine Neigung für die Arbeit mit dem Computer und anderen technischen Möglichkeiten der Bürokommunikationvorhanden sein. Erforderlich sind ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis und zeichnerische Fähigkeiten. Es sollte leicht fallen mit Zahlen umzugehen und Berechnungen aller Art sicher und schnell vorzunehmen, sowie Flächen- und Raummaße zu bestimmen. Die Fähigkeit zum analytischen Denken, Sinn für Gründlichkeit und Präzision, ein gutes Konzentrationsvermögen und

Bildschirmtauglichkeit sind von hoher Wichtigkeit. Dauer: 24 Monate

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme führen Tätigkeiten aus, die bei der Herstellung von Komponenten und Geräten, ihrer Inbetriebnahme und Instandhaltung anfallen.

Sie planen und steuern Abläufe bei der Produktion, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Sie erarbeiten Gerätedokumentationen, erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen, decken mit Mess- und Prüfgeräten Fehlerquellen auf, wechseln defekte Teile aus, beraten Kunden und weisen Benutzer ein. Elektroniker/innen für Geräte und Systeme arbeiten vorwiegend in mittleren und größeren Industriebetrieben, die informations- und kommunikationstechnische Geräte, medizinische Geräte, elektronische Systemkomponenten, Sensoren und Aktoren, Mikrosysteme sowie mess- und prüftechnische Systeme herstellen. Ausbildung: Während der Ausbildung werden Fertigkeiten und Kenntnisse im Einsatzbereich Systemkomponenten, Sensoren, Aktoren, Mikrosysteme erworben. Die Ausbildung endet nach 24 Monaten (inkl. Betriebspraktikum) mit der Abschlussprüfung vor der Handelskammer in Bremen. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich am gesetzlich vorgegebenen Berufsbild. Die für alle industriellen Elektroberufe gemeinsamen Kernqualifikationen werden durch spezifische Fachqualifikationen ergänzt. Die Ausbildung umfasst unter anderem: • Baugruppen montieren und demontieren sowie Teile durch mechanische Bearbeitung anpassen • Steuerungen und Regelungen hinsichtlich ihrer Funktion überprüfen und bewerten • Hard- und Softwarekomponenten auswählen, IT-Systeme in Netzwerke einbinden • Dokumente, technische Beschreibungen und Vorschriften –auch in Englisch– auswerten und anwenden • Kundenbedarf ermitteln, Serviceleistungen erbringen, Kalkulationen nach betrieblichen Vorgaben durchführen Die Fachqualifikation umfasst außerdem: • Hardwarekomponenten, Geräte und komplexe Systeme anpassen, montieren, anschließen und prüfen • Geräte- und systemspezifische Software installieren und konfigurieren • Geräte warten und Instand setzen • Produktdokumentation erstellen Voraussetzungen: Elektroniker/innen für Geräte und Systeme üben überwiegend leichte, gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten aus. Sie sollten zu einer sorgfältigen, planvollen, systematischen Arbeitsweise

neigen, über gutes Auffassungs-und Konzentrationsvermögen verfügen, zu selbstständigem, verantwortungsbewusstem Handeln fähig sein und im Team arbeiten können. Sie sollten Interesse an Datenverarbeitung, Technik, Maschinen, Anlagen und Elektronik mitbringen, praktisch-handwerklich geschickt und kontaktfähig im Umgang mit Kunden sein. Ein gutes mündliches Ausdrucksvermögen ist ebenso wichtig wie technisches Verständnis und Sicherheit im Umgang mit Zahlen und vollem Farbsehvermögen Dauer: 24 Monate

Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten meist in den Branchen Spedition und Lagerei, im Einzelhandel und im Groß- und Außenhandel sowie in der Industrie. Die Planung und Organisation logistischer Prozesse im Lager gehören zu den häufigsten Aufgaben der Fachkraft für Lagerlogistik.

Die Arbeit mit moderner Umschlagstechnik und EDV gesteuerte Warenwirtschaftssystemen unterstützten die Lagerlogistiker in diesen Abläufen. Es werden Waren entgegengenommen, ausgelagert, sortiert, geprüft und fachgerecht gelagert. Für den Warenausgang werden Lieferungen zusammengestellt, Waren verpackt und die notwendigen Begleitpapiere erstellt bzw. bearbeitet. Anschließende Ladungssicherung gewährleistet den sicheren Transport der Ware. Das Optimieren des innerbetrieblichen Material- und Informationsflusses von der Beschaffung bis zum Absatzmarkt, sowie das Erkunden von Bezugsquellen, Warenbestellungen und Angebotsvergleichen sind weitere Aufgabenbereiche der Lagerlogistiker. Ausbildung: Die Fachinhalte, die im Übungslager des Berufsförderungswerkes sowie im Praktikum vermittelt werden, umfassen unter anderem: • Güter annehmen und kontrollieren • Güter lagern • Maßnahmen zur Qualitätssicherung . und -verbesserung ergreifen • Güter im Betrieb transportieren • Güter kommissionieren, verpacken, . verladen und versenden • Logistische Prozesse optimieren • Güter beschaffen • Kennzahlen ermitteln und auswerten Die Ausbildung zum Fahrer von Flurförderzeugen (Staplerschein) gemäß BGG 925 ist fester Bestandteil der Ausbildung. Die theoretischen Fachinhalte umfassen unter anderem: • Lagerwirtschaftslehre und allgemeine . Wirtschaftslehre • Datenverarbeitung/Technische Kommunikation • Technische Mathematik • Buchführung • Wirtschafts- und Sozialkunde • Verkehrsgeografie • Sprachen (Deutsch und Englisch) Voraussetzungen: Die körperlichen Anforderungen an die Fachkraft für

Lagerlogistik sind leicht bis mittelschwer. Der Umgang mit Zahlen sollte leicht fallen, damit Berechnungen sicher und schnell durchgeführt werden können. Gute kommunikative Fähigkeiten sowie Bereitschaft zur Arbeit im Team werden vorausgesetzt. Es sollte Interesse an zupackender, praktischer Arbeit und an ordnenden, systematischen Tätigkeiten bestehen. Innerhalb der Maßnahme sind zwei dreimonatige Betriebspraktika vorgesehen. Dauer: 24 Monate 

Fachlagerist/innen arbeiten in allen Branchen, die sich mit Güterumschlag und Güterlagerung beschäftigen. Die Aufgaben sind Güter anzunehmen, zu verpacken, zu sortieren und zu lagern unter Berücksichtigung aller wirtschaftlichen Gesichtspunkte und der Lagerordnung.

Sie übernehmen das selbstständige Kommissionieren, Verpacken und Bereitstellen der Lagergüter zum Abtransport und nutzen betriebliche computergestützte Informations-, Lager- und Kommunikationssysteme. Außerdem bedienen sie Transportgeräte sowie Flurförderzeuge und sind für die Pflege der Arbeits- und Fördermittel zuständig. Sie arbeiten team- und kundenorientiert und beachten die Grundsätze des Arbeits- sowie Umweltschutzes. Fachlagerist/innen haben berufliche Einsatzmöglichkeiten in Industrie-, Einzelhandels-, Großhandels- und Speditionsbetrieben sowie bei logistischen Dienstleistern. Ausbildung: Die Ausbildung dauert 15 Monate. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich am gesetzlich festgeschriebenen Berufsbild. Während der Qualifizierung findet ein 2-monatiges Berufspraktikum statt. Die Ausbildung endet mit der Prüfung vor der Handelskammer in Bremen. Im Rahmen der Ausbildung werden u. a. folgende Lerninhalte vermittelt: • Arbeitsorganisation, Kommunikation • Güterkontrolle und qualitätssichernde Maßnahmen • Einsatz von Arbeitsmitteln • Annahme von Gütern • Lagerung von Gütern • Kommissionierung und Verpackung von Gütern • Versand von Gütern Zusatzqualifikationen: • Staplerfahrerausbildung mit Zertifikat • Gefahrgutbeauftragtenausbildung (optional) • Ladungssicherung (optional) • CTU – Packrichtlinien (optional) • Erste Hilfe Voraussetzungen: Die Ausbildung zum/zur Fachlageristen/in ist geeignet für Personen mit Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit, zum Umgang mit technischen Geräten und Anlagen, zu ordnender, systematisierender Tätigkeit sowie mit Interesse an der Datenverarbeitung. Zusätzlich sind folgende Merkmale

wichtig: • durchschnittliche rechnerische Fähigkeiten • durchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen • durchschnittliches Handgeschick • durchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen • Zuverlässigkeit und Ordnungssinn • planvolle, systematische Arbeitsweise • Kommunikationstechniken • Bereitschaft und Fähigkeit zur Teamarbeit Die Ausbildung zum Fahrer von Flurförderzeugen (Staplerschein) gemäß BGG 925 ist fester Bestandteil der Ausbildung Dauer: 15 Monate

Die Ausbildung richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben des Bundesaltenpflegegesetzes, dauert drei Jahre und findet in Vollzeit statt. Ausbildungsziel ist das staatlich anerkannte Examen.

Die Ausbildung findet in der privaten Altenpflegeschule Friedehorst statt. Weitere Infos dazu hier.