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Gelbe Blumen im blauen Himmel

Seelsorge

Neben der Sorge um den Körper ist für jede diakonische Einrichtung die Sorge um die Seele konstitutiv, da von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgegangen wird. Die in Friedehorst lebenden Menschen sind nun nicht per se „seelsorgebedürftiger" als andere Menschen, aber die Lebenssituation in stationären Einrichtungen unterscheidet sich in manchem von der gewohnten Häuslichkeit was Hilfsbedarfe, Selbstbestimmungsmöglichkeiten, Alter und psychosoziale Situation angeht.

Das zu über 50% von Friedehorst an die Bremisch Evangelische Kirche refinanzierte Seelsorgeteam besteht aus zwei Pastoren. In den unterschiedlichen Bereichen von Friedehorst werden die vielfältigsten Anforderungen an die seelsorgerische Arbeit des Teams gestellt:
Im Alten- und Pflegebereich liegen oft starke kirchliche Bindungen vor, und hier spielt die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod von Bewohnerinnen und Bewohnern eine wichtige Rolle. Im Neurologischen Reha-Zentrum gilt es, Kindern und Jugendlichen in ihrer besonderen Lebenssituation nach traumatisierenden Erfahrungen beizustehen. Die Lebensbegleitung von Menschen, die dauerhaft im Behindertenbereich leben oder aufgrund einer erworbenen Behinderung in Friedehorst einen neuen Beruf erlernen, sind weitere Aufgabenbeispiele.

Hinzu kommen Fortbildungsangebote an Ehrenamtliche z.B. aus dem Besuchsdienst und hauptamtliche Mitarbeitende aus dem Pflege- und Therapiebereich. Ebenso ist die Seelsorge wichtiger Bestandteil der Angehörigenarbeit und beschränkt sich nicht nur auf Trauergespräche nach einem Sterbefall. Neben dem klassischen Einzelseelsorgegespräch arbeiten die Pastoren deshalb auch mit Gruppen der einzelnen Bereiche.