Almata-Stift in Walle

Geschichte

Altes Almata-StiftDer Name des neuen Almata-Stifts geht auf Almata Reismann (1798-1881) zurück. Ihr Sohn Diederich (1824-1880), ein Schiffskoch, war in einer längeren Krankheitszeit von einer Diakonisse des Bremer Diakonissenmutterhauses fachkundig gepflegt worden. Aus Dankbarkeit hat seine Mutter testamentarisch dem Diakonissenhaus eine Stiftung vermacht, mit deren Mitteln in Walle eine Einrichtung ähnlich der Diakonissenanstalt mit dem Namen „Almata-Stift“ errichtet werden sollte. 1892 wurde das Haus eröffnet und bestand bis 1944, als es während des Zweiten Weltkriegs von Bomben zerstört wurde.

Die Schwester-Wilhelmine-Kapelle im Almata-Stift trägt ihren Namen im Gedenken an die Diakonisse Wilhelmine Sigges (1852-1928). Sie hat von 1905 bis zu ihrem Tod dort gearbeitet und als dessen Leiterin große Dienste geleistet.