Gegründet 1947 von amerikanischen und deutschen ev. Christen auf einem ehemaligen Kasernengelände, auf dem die Amerikaner nach dem Krieg ein Militärlazarett unterhielten. Die Holzkirche wurde in dieser Zeit gebaut.
„Friedehorst“ wurde gewählt, weil kurz nach dem Krieg ein großes Bedürfnis nach Frieden bestand, das Wort „Horst“ auch Nest, also Geborgenheit und Neuanfang bedeutet und es viele Ortsnamen in der Umgebung mit der Endung auf „horst“ gibt: Hohehorst, Löhnhorst, Wasserhorst etc.
275.000 qm (davon 100.000 qm Park jenseits des Holthorster Weges mit altem Baumbestand und Hochseilgarten)
Verkehrsanbindung
Buslinie 71 bis Rotdornallee bzw. Holthorster Weg oder Regionalbahn von Bremen-Hauptbahnhof in Richtung Vegesack bis Haltestelle Lesum (16 Min.)
Stiftung kirchlichen Rechts: Stiftung Friedehorst und Tochtergesellschaften in Form der gGmbH
Bis 1962 war Friedehorst organisatorisch selbstständiger Teil des Vereins für Innere Mission Bremen, dann wurde der Verein Friedehorst gegründet, der bis August 2004 bestand. Als ev. Einrichtung ist Friedehorst dem Diakonischen Werk Bremen als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege angeschlossen. Im Kuratorium der Stiftung sitzt neben gewählten Vertretern auch der Leiter der Kirchenkanzlei der Bremischen Ev. Kirche.
Seit März 2007 sind die Bereiche Dienste für Menschen mit Behinderung, Dienste für Senioren und Pflege sowie Neurologisches Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche selbstständige gemeinnützige GmbHs mit eigenen Geschäftsführungen.
Aufbau der Stiftung Friedehorst mit ihren Tochtergesellschaften - Stand April 2010 [PDF-Download, 21 KB, 1 Seite].
2 gleichberechtigte Vorstände in der Stiftung Friedehorst (Ein Vorstand muss gemäß Satzung ordinierter Pastor sein und wird in Friedehorst Vorsteher genannt.); 2 Prokuristen, Geschäftsführer/-innen in den 10 Tochtergesellschaften sowie Bereichsleiter
Ca. 1500 fest angestellte Mitarbeiter, darunter mit wechselnder Anzahl Honorarkräfte, Zivildienst-Stellen, Stellen für Freiwilliges Soziales Jahr, Auszubildende für den Beruf des Sozialpädagogen bzw. Heilerziehungspflegers und Praktikanten. Friedehorst ist einer der größten Arbeitgeber in Bremen-Nord.
Aufgaben und Befugnisse vergleichbar denen eines Personal- oder Betriebsrats
3 Mitglieder
durch Pflege- und Kostensätze verschiedener Kostenträger. Besondere Projekte werden auch über Spenden und Kollekten finanziert.
Dienste für Senioren und Pflege:
Selbstzahler, Sozialhilfeträger, Pflegekassen
Dienste für Menschen mit Behinderung:
Sozialhilfeträger
Berufsförderungswerk:
Agentur für Arbeit, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungsträger, Träger der Grundsicherung
Neurologisches Rehazentrum:
Krankenkassen, Unfallversicherungen, Gemeindeunfallversicherungsverband, Agentur für Arbeit, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungsträger, Selbstzahler, Sozialhilfeträger
Bezahlung der Mitarbeitenden nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Ev. Kirche (AVR); teilweise in abgewandelter Form und nach dem Tarif für Zeitarbeitsfirmen (BZA).
Inline-Skater-Gruppe, jährlicher Mitarbeiter-Triathlon
Dienste für Senioren und Pflege – 431 Plätze und 79 Appartements
Dienste für Menschen mit Behinderung – 345 Plätze
Berufsförderungswerk Friedehorst Bremen - ca. 1000 Schulungsplätze
Neurologisches Rehabilitationszentrum
für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene - 100 Plätze (davon 12 teilstationär)
"Die Pflege - Mobile Dienste Bremen " - ca. 350 Pflegekunden
Reha-Aktiv Friedehorst gGmbH
"Parat" - Personal und Service GmbH Friedehorst
Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Logopäden, Krankengymnasten, Gymnastiklehrer, Motopäden, Sportlehrer, Ergotherapeuten, Berufstherapeuten, Kunsttherapeuten, Musiktherapeuten
4 eigene Busse (3 von ihnen können Rollstuhlfahrer transportieren)
Küche, Lager, Gärtner, Elektriker, Maler, Tischler, Klempner, Heizungsbau, Hauptverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Sozial- und Suchtberatung, Betriebsärztin, EDV- und Datenschutzbeauftragter, Qualitätsbeauftragter, Sicherheitsbeauftragter
wird geleistet von zwei Pastoren, dem Vorsteher und einem ehrenamtlichen Seelsorger: Gottesdienste, Bibelstunden, Besuche, Gesprächskreise, Sterbebegleitung; gelegentlich gemeinsame Gottesdienste mit der Ev. Freikirchl. Gemeinde Lesum und der Ev. Kirchengemeinde Walle (im Almata-Stift).
vertreten die Interessen der Heimbewohner
Dienste für Senioren und Pflege:
Monatl. Treffen, Fortbildungsreihen zu Sachthemen
Dienste für Menschen mit Behinderung:
Elternabende, Informationsveranstaltungen, Aktivitäten mit den Wohngruppen
Rehazentrum:
Gesprächskreis für Eltern mit der Pastorin; Elternzimmer für Eltern von Patienten des Rehazentrums in zwei Häusern der Altenpflege und zwei Elternhäusern für Angehörige der Patienten des Rehazentrums mit 26 Appartements
Fortbildungsportal „Forum Friedehorst“
Kinderbetreuung
In der Kinder- und Elternförderinitiative KEFI in Haus 88/89 in Friedehorst-Süd gibt es in den Minigruppen (1-3 Jahre) und der Kindergartengruppe (3-6 Jahre) ein Platzkontingent für Kinder von Mitarbeitern. Mehr Informationen unter www.kefi-bremen.de.
In den Sommerferien wird ein 1-2-wöchiges Kinderferienprogramm (8-16 Uhr, montags bis freitags) einschließlich Mittagessen für Kinder von 5 bis 10 Jahren angeboten.
Ehrenamt
In den Bereichen "Dienste für Senioren und Pflege" und "Dienste für Menschen mit Behinderung": Besuchsdienst, Lese– und Musiknachmittage, Fahrdienste, Betreuung bei Feiern und Ausflügen; im Rehazentrum Betreuung der beiden Elternhäuser; Betreuung durch die Hospizhilfe; monatl. Gesprächskreis für die Ehrenamtlichen des Bereichs "Dienste für Senioren und Pflege" im Pfarramt.
Verein Friedehorst e. V.; Förderverein Neurologisches Rehabilitationszentrum in Friedehorst e. V.; Förderverein für den Behindertenbereich von Friedehorst e. V. (frie); Förderverein des Eduard-Nebelthau-Gymnasiums.
Theatergruppe „Friedas Kraftrollen“ im Behindertenbereich; Teilnahme an Ausstellungen und Kreativ-Wettbewerben; Ausstellungen externer Künstler in der Halle der Verwaltung; alle 2-3 Jahre Friedehorster "Kunstpfad": Mitarbeiter, die dienstlich oder in der Freizeit künstlerisch tätig sind, stellen aus
Zentrale Veranstaltungen (Kohlessen, Karneval, Osterfeuer, Sommerfest, Freimarkt, Martinslauf, Weihnachtsmarkt) und Angebote in den einzelnen Wohnbereichen