Das Eldon-Burke-Quartier ist ein Ort, an dem Menschen #Füreinander da sein können

Auf dem rund 17 Hektar großen Gelände von Friedehorst in Bremen Burglesum entsteht sei 2024 das Eldon-Burke-Quartier. Was haben wir vor, warum machen wir das, was ist bislang passiert – und wie ist der aktuelle Stand? Das erfahren Sie auf dieser Seite.

Unser Ziel

Wir gestalten Orte, an denen Menschen füreinander da sind – und wo sich jeder Mensch nach seinen Bedürfnissen entfalten kann. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Campus von Friedehorst zu einem inklusiven, sozial-ökologischen Quartier zu entwickeln. Unter dem Namen Eldon-Burke-Quartier wird Friedehorst ein ganz normaler Teil von Bremen Burglesum sein.

Wir planen ein buntes Quartier, in dem alle Menschen gut leben können; Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, junge und ältere, Menschen, die in Friedehorst arbeiten, oder auch anderswo.

Pastor Manfred Meyer, Vorsteher Stiftung Friedehorst von 2021-2026

Unsere täglich gelebte Haltung:  Alle Menschen sind gleichwertig und es ist normal, unterschiedlich zu sein. Daraus speist sich der Gedanke einer inklusiven Gesellschaft. Dieses Verständnis wirkt zunehmend auch in die Stadtteile und Quartiere Bremens hinein.

Mit dem Eldon-Burke-Quartier verfolgen wir diesen Gedanken der Öffnung und der Inklusion nun konsequent, ganz im Sinne der Neuen Leipzig-Charta. Friedehorst wird viel stärker als bisher mit dem Stadtteil zusammenwachsen. Öffentliche Straßen soll es geben, Wohnbebauung, Freizeitmöglichkeiten und vieles weitere mehr.

Das Friedehorst-Gelände wird zum Inklusiven Eldon-Burke-Quartier. Die „Grüne Mitte“ bleibt als dritter Ort erhalten

Städtebaulicher Wettbewerb für das Eldon-Burke-Quartier

Startschuss für das Eldon-Burke-Quartier war im Jahr 2024 ein großer städtebaulicher Wettbewerb, der dabei geholfen hat, Visionen für dieses Areal zu entwickeln. Vorausgegangen war ein Beschluss des Kuratoriums der Stiftung Friedehorst, das Gelände zu öffnen und gezielt inklusiver zu gestalten. Wir wollen uns auf das konzentrieren, was wir gut können. Und bei Dingen, die andere besser können, finden wir die richtigen Partner:innen.

Das Eldon-Burke-Quartier auf dem Gelände der Stiftung Friedehorst soll sich zu einem offenen, lebendigen und vielfältigen Stadtteil entwickeln. Neben den bestehenden Angeboten der Stiftung entstehen neue Wohnmöglichkeiten, Arbeitsplätze sowie Freizeit- und Begegnungsorte. Bestehende Gebäude werden modernisiert und sinnvoll weitergenutzt, ergänzt durch nachhaltige Neubauten. Dabei stehen eine gute Erreichbarkeit und Mobilität sowie der Erhalt des prägenden Baumbestands und der Grünflächen im Mittelpunkt. So entsteht ein inklusives Quartier, das Menschen zusammenbringt.

Dafür hat die Stiftung Friedehorst – gemeinsam mit der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen – Anfang 2024 einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Das Planungsbüro p+t Planung hat den Wettbewerb fachlich-organisatorisch begleitet.

Der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung des Eldon-Burke-Quartiers

Eldon-Burke-Quartier: Die Entwicklung im zeitlichen Verlauf

Von der ersten Idee bis zum aktuellen Stand: die Entwicklung des Eldon-Burke-Quartiers im Überblick. Wir ergänzen diese Chronologie laufend. 

Startschuss für den Umbau des Friedehorster Spielplatzes zu einem inklusiven Spielplatz mit neuen Spielgeräten. Ein Großteil davon wird aus Spenden und Fördermitteln finanziert.

Die Bremische Bürgerschaft beschließt eine Teilaufhebung des Bebauungsplans 334 „Friedehorst“. Der stammt aus dem Jahr 1966 und bestimmt das Friedehorst-Areal als „Krankenanstalt“. Mit dieser Einschränkung kann die Entwicklung zum Eldon-Burke-Quartier nicht realisiert werden.

Nach der Zwischenpräsentation im April fällt die Entscheidung für den Entwurf von Büro mosaik architekten mit studiomauer und nsp landschaftsplaner (aus Hannover). Das Siegerkonzept wird laufend in einem dynamischen Masterplan präzisiert. Dazu gehören viele vorbereitende Untersuchungen; etwa Verkehrsprognose oder Artenschutzgutachten.

Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs zusammen mit dem Bremer Büro p+t planung. Der Wettbewerb ist als dialogisches Verfahren mit Zwischenpräsentation angelegt. Es nehmen sechs Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros teil.

Das Bauamt Bremen-Nord und die Stiftung Friedehorst informieren den Beirat Burglesum darüber, dass sie seinen städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung des Friedehorst-Geländes ausloben wollen.

Die Stiftung Friedehorst stellt das Projekt „Campus Friedehorst“ zum ersten Mal dem Beirat Burglesum vor.

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