iPunkt – Integration punktgenau
i-Punkt ist eine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben, die sich primär an Personen mit körperlichen Erkrankungshintergrund richtet und deren Leistungsträgerin die Deutsche Rentenversicherung oder eine Berufsgenossenschaft sind.
Zielsetzung ist die Integration, d.h. die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
iPunkt 1 – Assessment wird in Stade und für alle weiteren Standorte zentral in Bremen-Lesum, dort bei Bedarf mit Unterbringung im Gästehaus, durchgeführt.
Dauer: 3 Wochen
iPunkt-2-Integration findet wirtschaftsnah überwiegend in Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes statt. Ein erstes Erprobungspraktikum dient dazu, die Rehabilitanden unter realistischen Bedingungen für eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Gewonnene Erkenntnisse fließen in die weitere Planung des Integrationsprozesses ein. Die berufliche Integration erfolgt dann über die passgenaue Vermittlung in ein Integrationspraktikum. Dabei wird das Interesse der Unternehmen an einer Beschäftigung der Rehabilitanden vorausgesetzt. Dieses Praktikum bietet beiden Seiten die Möglichkeit sich kennenzulernen und ggf. einen, auf den Arbeitsplatz abgestimmten möglichen Trainings- und/oder Qualifizierungsbedarf zu klären. Arbeitsplatzbezogene Qualifikationen in Form von Fort-/ Weiterbildungen können erfolgen, sobald ein Arbeitsverhältnis verbindlich in Aussicht gestellt ist.
Neben einer engen Betreuung bei den betrieblichen Praktika, finden Schulungen zu Themen rund um Arbeit und Gesundheit und bei Bedarf arbeitsplatzbezogene Qualifikationen statt. Lern- und Arbeitsorte sind das BFW und regionale Kooperationsbetriebe.
Je nach individuellen Voraussetzungen kann ein Einstieg auch direkt in iPunkt-Integration erfolgen. In diesem Fall finden im Vorfeld ausführliche Gespräche zur Klärung der Integrationsstrategie und des Einstiegspraktikums statt.