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Eine Frau lächelt in die Kamera, im Hintergrund sind viele Ordner zu sehen

Abklärung der beruflichen Eignung

für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen

Unsere Angebote:

Wenn Menschen aus einer medizinischen, psychischen bzw. biographischen Krise kommend dabei sind, sich beruflich neu zu orientieren, liefert die PSU einen ersten Rahmen in Bezug auf die eigenen Voraussetzungen und Perspektiven.

Ziel:
Psychologische Einschätzung zu integrationsrelevanten Aspekten der psychischen, mentalen und biographischen Ausstattung der Teilnehmenden.

Zielgruppe:

  • Versicherte der Rentenversicherungsträger (in aller Regel im Verfahren der Beantragung einer „Leistung zu Teilhabe am Arbeitsleben")
  • Menschen in einer berufsbiographischen Entscheidungssituation (Übergang Ausbildung, Beruf oder Wechsel des Arbeitsplatzes/Arbeitgebers)
  • Arbeitnehmer, bei denen in Abstimmung mit dem Betrieb die Übernahme einer neuen Tätigkeit angestrebt wird, die kompetenzdiagnostisch abgeklärt werden soll.

Inhalte:
Individuelle Beratungs- und Explorationsgespräche zu:

  • soziale und berufliche Anamnese
  • psychologische Exploration

Durchführung und Auswertung psychologischer
Standardtestungen zu:

  • Intelligenzdimensionen
  • Berufsinteressen
  • Rechtschreib- und Rechenleistung
  • Konzentration und Sorgfalt

Rückkopplung und Validierung

  • Darlegung und Erläuterung der Ergebnisse
  • Austausch und Vertiefung zu zentralen Aspekten
  • Bewertung einzelner Aspekte in Bezug auf deren
  • Relevanz für berufliche Neuausrichtungen
  • ggf. weitergehende Beratung zur Verfolgung/Einleitung weiterer Schritte

Dieses Angebot bieten wir Ihnen an folgenden Außenstellen an: Bremen Mitte, BTZ Bremen-Lesum, Bremerhaven, Buchholz, Cloppenburg, Hildesheim, Leer, Lingen, Oldenburg, Osnabrück, Stade, Uelzen, Verden, Wilhelmshaven.

Die Berufsfindung liefert die Möglichkeit, sich in branchenspezifisch
ausgestatteten Testumgebungen umfassend zu erproben und diese Erfahrung durch Hospitation in der Berufsausbildung zu vertiefen.

Wenn Menschen aus einer medizinischen, psychischen bzw. biographischen Krise kommend dabei sind, sich beruflich neu zu orientieren, liefert die Berufsfindung einen gruppendynamisch und arbeitspraktisch erweiterten Rahmen, vorhandene Kompetenzen zu
erfassen, diese mit Bezug auf die Gegebenheiten des Arbeitsmarktes (Berufsbilder, Tätigkeitsfelder) zu bewerten und daraus konkrete Integrationsstrategien zu entwickeln.

Ziel:
Sozialmedizinische, psychologische und arbeitspraktische
Abklärung von Leistungsbildern, Kompetenzprofilen
und Interessen als Basis zur Entwicklung
beruflicher Integrationsperspektiven.


Zielgruppe:

  • • Versicherte der Rentenversicherungsträger (in aller Regel im Verfahren der Beantragung einer „Leistung zu Teilhabe am Arbeitsleben")
  • Menschen in einer berufsbiographischen Entscheidungssituation (Übergang Ausbildung, Beruf, Wechsel des Arbeitsplatzes/Arbeitgebers)
  • Arbeitnehmer, bei denen in Abstimmung mit dem Betrieb die Übernahme einer neuen Tätigkeit angestrebt wird, die kompetenzdiagnostisch abgeklärt werden soll.

Inhalte:

Individuelle Beratungs- und Explorationsgespräche zu:

  • Sozial-Anamnese
  • Aufarbeitung der Berufsbiographie
  • psychologische Exploration (ggf. Aufarbeitung von Vorgutachten und Gespräch)
  • sozialmedizinische Befundung (Aufarbeitung der dokumentierten Krankheitsgeschichte und Gespräch)
  • ggf. medizinische Beratung

Durchführung und Auswertung umfassender (Standard-)Testungen:

  • psychologische Eignungstestung
  • arbeitspraktische Erprobung berufspraktischer Kompetenzen

(in 4 Testumgebungen, Erfassung und Auswertung nach MELBA)

  • Erfassung von Schlüsselkompetenzen (IDA)
  • Mathematiktest / Lernpotenzialanalyse

Berufsorientierung

  • Informationen zum Arbeitsmarkt
  • Systematische Erfassung und Auswertung arbeitsmarktrelevanter Schlüsselkompetenzen (MELBA)
  • Anleitung und Begleitung bei der Stellenrecherche
  • Rückkopplung und Validierung
  • Rückinfo und Erläuterung der Ergebnisse aus allen Testungen
  • methodisch angeleitete Reflexion der Erkenntnisse aus der Kompetenzdiagnostik und deren Bewertung mit Blick auf berufliche Optionen (Gruppengespräche, Einzelgespräche mit Experten aus dem Assessmentteam)
  • ggf. weitergehende Beratung zur Verfolgung/Einleitung weiterer Schritte (in der Regel mit Leistungsträger)

Dieses Angebot bieten wir Ihnen an unserem Hauptstandort im Berufsförderungwerk Bremen an.

 

BeO richtet sich an Rehabilitanten, die sich am Anfang eines Beratungsprozesses bei einem Rehabilitionsträger befinden. Ziel ist die Erarbeitung eines Integrationsplans.

Inhalt:

  • individuelle und themenspezifische Beratung
  • berufskundliche Information und Beratung
  • berufliche Orientierungshilfen
  • Arbeitsmedizin
  • Arbeitspsychologie
  • Teamberatung (Leistungsträgerbeteiligung)
  • Abschlussbericht

Ziel:
Erarbeitung eines Rehabilitationsplanes als Vorschlag für den Rehabilitationsträger

Zielgruppe:

Rehabilitanden/-innen, die sich am Anfang eine Beratungsprozesses
bei einem Rehabilitationsträger befinden
Dauer:
5 Tage

Besonderheit:

Teamberatung vor Ort mit Leistungsträger

Dieses Angebot bieten wir Ihnen an folgenden Außenstellen an: Leer

Zeichnet sich im Beratungsprozess zur beruflichen Rehabilitation die Notwendigkeit eines Wechsel in eine leidensgerechte Branche ab, kann es vor der Bewilligung einer entsprechenden Teilhabeleistung sinnvoll sein, die Tragfähigkeit der Integrationsstrategie praktisch zu erproben.

Es geht dabei um die Abklärung dreier Aspekte der Motivation:
„Kommen die Vorstellungen des Teilnehmenden hinsichtlich des angestrebten Berufes hinreichend zur Deckung mit dessen Wirklichkeit im Spektrum der dort relevanten Handlungsfelder?"
des Transfers:
„Kann der Rehabilitand seine körperlichen und mentalen Potenziale im Beruf hinreichend zur Geltung bringen?"
der Erfolgsaussichten:
„Ist der Rehabilitand hinreichend stabil und belastbar (insbes. psychosozial), um die Anforderungen der Teilhabeleistung sowie die Anforderungen der anschließenden Integration auf den Arbeitsmarkt auf lange Sicht zu erfüllen?"

Ziel:

  • Verifizierung der kompetenzdiagnostischen Befundlage: medizinisch, psychologisch und arbeitspraktisch
  • Abklärung der Übertragbarkeit des Kompetenzprofils auf konkrete Handlungsfelder des angestrebten Berufes
  • Abklärung der Tragfähigkeit der Motivation
  • Abklärung der Risiken bzw. Erfolgsaussichten innerhalb der Maßnahme und im Übergang ins Berufsleben

Zielgruppe:

  • Versicherte der Rentenversicherungsträger (in aller Regel im Verfahren der Beantragung einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben")
  • Menschen in einer beruflichen Entscheidungssituation (Wechsel des Berufs, Umschulung)

Inhalte:

  • sozialmedizinische Befundung (Aufarbeitung der dokumentierten Krankheitsgeschichte und Gespräch)
  • Durchführung, Auswertung und Rückkopplung
  • psychologischer Standardtestungen zu:
  • - Intelligenzdimensionen
  • - Rechtschreib- und Rechenleistung
  • - Konzentration- und Sorgfalt
  • • Exploration der psychosozialen Situation
  • (ggf. Aufarbeitung von Vorgutachten und Anamnesegespräch)
  • Arbeitspraktische Erprobung (Erfassung und Auswertung nach MELBA)
  • Hospitation ausgewählter Lerneinheiten aus dem
  • Curriculum des 1. Ausbildungshalbjahres
  • Erstellung fachspezifischer Arbeitsproben unter
  • Anleitung/Begleitung einer/s Reha-Ausbilderin/Ausbilders
  • Erfassung der Lernpotenziale (im Bereich Mathematik)
  • Erfassung der Sprachkompetenz anhand eines ausgewählten Fachtextes in Bezug auf
  • sinnverstehendes Lesen
  • schriftsprachliches Ausdrucksvermögen
  • (Zusammenfassung des Textes bzw. Beantwortung textbezogener Fragen)
  • mündliches Ausdrucksvermögen und Transfer (Diskussion der fachlichen Inhalte im Gespräch mit dem Ausbildenden)

Dieses Angebot bieten wir Ihnen an unserem Hauptstandort im Berufsförderungswerk Bremen an.

Die Sozial- und Gesundheitsberufe weisen ein Anforderungsprofil
auf, das sie zunächst nur unter Vorbehalten als Rehaberuf empfiehlt.

Dies gilt sowohl in Bezug auf das körperliche sowie das psychische Leistungsbild.

Gerade der Umgang mit älteren, beeinträchtigten und/oder pflegebedürftigen Menschen erfordert ein hohes Maß an innerer Ausgeglichenheit und emotionaler Stabilität. Im Bereich der Pflege sind die körperlichen Voraussetzungen kritisch.

Demgegenüber gibt es immer wieder Fälle von Versicherten,
bei denen ein Einsatz in den helfenden Berufen nicht von vornherein ausgeschlossen werden sollte. Dies ist etwa dann gegeben, wenn entweder eine ausgeprägte Affinität für den Umgang mit Menschen vorliegt, oder wo im Vorberuf einschlägige Erfahrungen in Sozial- und Gesundheitsberufen gemacht wurden, die unter Umständen auf leidensgerechte Handlungsfelder/Einsatzgebiete übertragen
werden können.

Dies im konkreten Fall abklären zu können ist Gegenstand der Arbeitserprobung.

Die Arbeitserprobung besteht aus zwei Teilen; einem 1-wöchigen Intensiv-Assessment und einer 3-wöchigen Hospitationsphase. Dort können bis zu drei Berufs- bzw. Einsatzfelder der Alten-, Behinderten bzw. Eingliederungshilfe erprobt werden (darüber hinaus können aus unserem Kooperationsnetzwerk ggf. andere Einsatzfelder für die Hospitation zur Verfügung gestellt werden).

Ziel:

  • Klärung der persönlichen arbeitsmedizinischen und psychologischen Eingangsvoraussetzungen
  • Klärung der Tragfähigkeit der motivationalen Voraussetzungen
  • Klärung der Belastbarkeit
  • Identifizierung eines geeigneten Handlungsfeldes (Zielgruppe, Institution, Tätigkeit)

Zielgruppe:

  • Versicherte, die ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können und die Interesse am Umgang. mit Menschen haben
  • Versicherte, die im Vorberuf bereits im Gesundheitsbereich tätig waren und dort eine leidensgerechte Nische suchen

Inhalte:

  • schulische und berufsbiographische Anamnese
  • Abklärung des arbeitsmedizinischen Leistungsbildes
  • Abklärung der psychologischen und arbeitspraktischen Eignung
  • Exploration der Motivationslage

Hospitationen:

  • arbeitspraktisch angeleitete und psychologisch begleitete Hospitation

in relevanten Handlungs feldern im Gesamtumfang von drei Wochen:
- Altenhilfe
- Behindertenhilfe
- andere Hilfefelder

Dieses Angebot bieten wir Ihnen an unserem Hauptstandort im Berufsförderungswerk Bremen an.

Das Integrations-Assessment bietet sich dann als Instrument an, wenn gesundheitskritische Aspekte soweit stabilisiert sind, dass der Wiedereinstieg in Arbeit möglich erscheint.

Ähnlich wie die Berufsfindung verbindet dabei das Integrations-Assessment die Element von Diagnostik und Berufsorientierung.

Allerdings ist hier vorausgesetzt, dass eine Umschulung entweder nicht möglich, oder vom Teilnehmenden nicht gewollt wird (aus persönlichen oder intellektuellen Gründen). Damit verschiebt sich
der Fokus klar von der „Ausbildungsfähigkeit" auf die „Integrationsfähigkeit".

Hierzu wird das Programm der BF um eine Woche erweitert; und zwar um den Anteil der konkreten Arbeitsplatzsuche und Bewerbung. Ziel- und Orientierungspunkt ist die Entwicklung einer Integrationsstrategie; wobei diese in der Regel auf dem vorhandenen
Kompetenzprofil aufsetzt. Damit der Prozess der Strategieentwicklung möglichst konkret und umsetzungsstark wird, werden die Teilnehmenden konsequent angehalten, ihre Ideen am Stellenmarkt
zu recherchieren und entsprechende Bewerbungen vorbereiten.

Das Assessment verknüpft gruppendynamische Elemente, die das Potenzial haben, Energien zu mobilisieren, zu verstärken und zu kanalisieren, mit intensiven Einzelcoachings, die diagnostisch wie auch von den Impulsen her eher der individuellen Bedarfslage
gerecht werden können. Von daher ist ein Assessment in Einzelfällen auch dann angezeigt, wenn eher Aktivierung als Feststellung im Vordergrund steht. Dies kann im Rahmen eines Vorgespräch abgeklärt werden.

Ziel:
Umsetzung von Integrationsstrategien, die auf Fremdeinschätzungen
wie auch auf methodisch angeleiteten Selbstexplorationen basieren (Talentkompass).
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelungen ist, eine Stellen- oder Praktikumsakquise einzuleiten.

Zielgruppe:

  • Versicherte der Rentenversicherungsträger, für die eine Integration ins Arbeitsleben über eine Qualifizierung bzw. Umschulung ausgeschlossen oder nicht erwünscht ist.
  • Menschen in einer berufsbiographischen Entscheidungssituation (Übergang Ausbildung-Beruf, Wechsel des Arbeitsplatzes/Arbeitgebers)
  • Arbeitnehmer, bei denen in Abstimmung mit dem Betrieb die Übernahme einer neuen Tätigkeit angestrebt wird, die kompetenzdiagnostisch abgeklärt werden soll.

Inhalte:
Alle diagnostischen und berufsorientierenden Elemente
analog der Berufsfindung. Darüber hinaus:

  • Diagnostik und Beratung zu Gesundheitskompetenzen (AVEM)
  • Trainings zum Umgang mit Stress sowie gesundheitsförderndem Verhalten
  • die IMPULS-Diagnostik zu Aspekten wie Veränderungsbereitschaft, Selbstwirksamkeit, Rolle und Ausprägung von Stressoren
  • Training zu Kommunikationsstilen, Gesprächsführungstechnik, Präsentationstechnik
  • Exkursion bzw. Hospitation zur Berufsfelderkundung  (Berufsprojekt)
  • Individuelle Beratung zur beruflichen Orientierung und Perspektivenentwicklung